Was mir wichtig ist in meiner Arbeit:

Meine Arbeit basiert auf Wertschätzung der Lebenssituationen und Anliegen meiner Klientinnen und Klienten. Es ist mir wichtig, zu verstehen, wer mein Gegenüber ist und wer er oder sie sein möchte. Dabei achte ich die Lebensleistung und das So-Geworden-Sein jedes Einzelnen und habe großen Respekt für den Wunsch, das eigene Leben schöner, lebenswerter, leichter und stimmiger zu gestalten. Meine Haltung ist von folgenden Annahmen geprägt: 

  • Zuversicht ist angemessen.
  • Konflikte sind ein guter Ausgangspunkt.
  • Veränderung ist möglich.
  • Experte für das eigene Leben ist jeder Mensch nur selbst.

Darüber hinaus verpflichte ich mich in meiner Arbeit zu den Ethik-Richtlinien der Deutsche Gesellschaft für Systemische Therapie, Beratung und Familientherapie (DGSF).

 

Wie ich arbeite:

Ich begegne meinen Klientinnen und Klienten auf Augenhöhe. Sie sind die Experten ihres Lebens mit einer einzigartigen Mischung aus Kompetenzen, Stärken und Ressourcen. Ich habe selbst keine eigenen Vorstellungen davon, was die richtige Veränderung und Entwicklung für meine Klientinnen und Klienten ist. Dies gemeinsam mit ihnen herauszufinden, ist Teil meiner Arbeit, in der ich v.a. mit folgenden wissenschaftlich fundierten Methoden arbeite:

  • Systemische Frage- und Gesprächstechniken mit besonderer Berücksichtigung von innerpsychischen Wechselwirkungen und Ambivalenzen
  • Visualisierungen, wie z.B. die sogenannte Skulpturarbeit, Arbeit mit dem Familienbrett, Stühlen, Bodenankern, Arbeit mit dem Genogramm oder dem sogenannten inneren Team
  • Hypnosystemische Methoden, wie z.B. das Arbeiten mit Bildern und Vorstellungen zur Verdeutlichung von Ziel- und Lösungserleben
  • Methoden aus dem Embodiment, basierend auf aktuellen neurowissenschaftlichen Erkenntnissen
  • Im beruflichen Kontext biete ich meinen Klientinnen und Klienten meine Kenntnisse über Führungsaufgaben, Konfliktgespräche, Rollenklärung, Kommunikationsprozesse, Konfliktmanagement sowie Teamdynamik und -führung an.

Wie ich zu meiner Tätigkeit gekommen bin:

Mein Arbeit erfüllt mich: es gibt nichts, was ich lieber täte. Der Weg dorthin hat allerdings beinahe 20 Jahre gedauert und beinhaltete viele Stationen, persönliches Scheitern und berufliche Rückschläge. Mehrfach haben mich große Lebensveränderungen ins Schleudern gebracht und ein Innehalten und wieder neu Orientieren erfordert. Rückblickend war all dies wohl mindestens so lehrreich wie die verschiedenen Schritte meines Lebenslaufs:

  • Abschluss eines Magisterstudiums an den Universitäten Münster, Padua und Köln mit dem Schwerpunkt „Gesprächsanalyse“, „Dialoganalyse“, „Konfliktkommunikation“ und „Mediationsgespräche“
  • Freiberufliche Tätigkeit im Führungskräftenachwuchsprogramm „BayWay – Learn to Lead“ der Bayer AG, Leverkusen
  • Weiterbildung zur Mediatorin am Institut für Mediation Heidelberg
  • Anstellung als Führungskräftetrainerin am Malik Management Zentrum St. Gallen
  • Weiterbildung zum Systemischen Coach am IFW München (DGSF-zertifiziert) 
  • Zertifizierung als Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Systemische Therapie, Beratung und Familientherapie (DGSF)
  • Anstellung als Personalentwicklerin bei TÜV SÜD München
  • Selbstständige Tätigkeit als Trainerin für die Themen Kommunikation, Führung, Konfliktklärung und Teamentwicklung
  • Weiterbildung als Systemische Einzel-, Paar- und Familientherapeutin an den Instituten GST und IFW München (DGSF-zertifiziert)
  • Fortbildung zum Systemischen Elterncoach am IFW München
  • Staatliche Anerkennung als Heilpraktikerin Psychotherapie (nach HeilprG)
  • Fortbildung Hypnosystemische Therapie und Beratung, Gunther Schmidt 
  • Fortbildung Embodiment, Maja Storch
  • Fortbildung Systemisch-integrative Paartherapie, Friederike von Tiedemann
  • Regelmäßige Teilnahme an Supervisionen und Intervisionsgruppen
  • Fortlaufendes Absolvieren kürzerer Fortbildungen, wie z.B.: 
      • Ben Furmann: "Lösungsorientierte Kommunikationskultur"
      • Dr. Stephan Marks: "Die unterschätzte Bedeutung von Scham" 
      • Adriana Feldhege: "Provokative Therapie"
      • Alexander Korritko: „Trauma und Familie“
      • Marlene Bierer-Fischer: „Strategisches Arbeiten mit komplexen Familiensystemen. Schwerpunkt: Arbeit mit Patch-Work-Familien“
      • Roland Kachler: "Hypnosystemische Trauertherapie" - Therapeutische Begleitung bei schweren Verlusten
      • Rosa Wladar: „Schwester - Bruder - Geschwister“
      • Rosa Wladar: „Töchter und Väter“
      • Anita von Hertel: „Mediation in Arbeitsbeziehungen und Organisationen“
      • Rainer Bastine: „Konfliktmuster und Machtungleichgewichte in der Mediation“